Die Ev.-luth. Diakonissenanstalt Marienstift

Das Marienstift wurde vom "Vaterländischen Frauenverein" mit Frau Staatsminister von Campe an der Spitze am 8. Mai 1870 gegründet.

Ausgangspunkt für die Braunschweiger Diakonissenanstalt war ein kleines Hospital an der Wolfenbütteler Straße. Aus christlicher Verantwortung heraus führten vor allem zwei Aufgaben zur Gründung:

Erstens wollte man für die Verwundeten in einem möglichen Krieg Krankenschwestern ausbilden; zweitens wurden infolge der Industrialisierung dringend Gemeindeschwestern benötigt.

Ihren Namen erhielt die diakonische Einrichtung nach der Mutter des Herzogs Wilhelm, der Herzogin Marie geb. Prinzeß von Baden-Durlach.

1881 trennten sich die Diakonissenanstalt und der „Vaterländische Frauenverein“. Ein vier Morgen großes Grundstück an der Helmstedter Straße wurde gekauft, um nun „vor den Toren Braunschweigs“ ein Krankenhaus mit Wohnbereich für die Diakonissen zu bauen. 1883 wurde es eingeweiht.

Zu den traditionellen Aufgaben der kirchlichen Stiftung gehörten neben der Krankenpflege die Altenpflege, die Gemeindepflege und Erziehungsaufgaben.

Heute zählen zur kirchlichen Stiftung Marienstift ein Mutterhaus mit einer diakonischen Galerie, die Theodor-Fliedner-Kirche, ein Krankenhaus, das Altenpflegeheim Bethanien sowie Ausbildungsstätten.

Prominente Besucher im Marienstift:

Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer (3.v.l.).
Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer (3.v.l.).
Bundesvorsitzender der SPD Sigmar Gabriel (l.).
Bundesvorsitzender der SPD Sigmar Gabriel (l.).
Diakoniepräsident Pfarrer Klaus-Dieter Kottnik (2.v.r.).
Diakoniepräsident Pfarrer Klaus-Dieter Kottnik (2.v.r.).